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Der deutsche Fotograf Wolf Böwig marschierte mit dem portugiesischen Schriftsteller Pedro Rosa Mendes quer durch die Hölle Afrikas – als Grenzgänger und zweifelnder Beobachter menschlicher Superlativen: Sie trafen auf Tod, Hass, Bestimmung, Würde, Hoffnung. In einer umfangreichen Foto-Ausstellung mit begleitenden Texten lässt Böwig den Besucher teilhaben an dem Blick auf einen Kontinent, dessen Menschen im Chaos territorialer Auseinandersetzungen zu versinken drohen. In eindringlichen Bildern vermittelt Wolf Böwig seine Eindrücke von der Reise in die Krisenregionen und die dort herrschenden chaotischen Verhältnisse: „Wir suchten nach Blumen, wo der Wald in Brand gesteckt wurde“.

Böwigs Schwarzweiß-Fotografien wurden unter anderem in der Neuen Zürcher Zeitung, Le Monde, The Independent, New York Times und im Stern vorgestellt. Zusammen mit Pedro Rosa Mendes veröffentlichte er 2006 das Buch „Schwarz.Licht“ (Brandes & Apsel), das die Erlebnisse seiner Reisen durch West- und Zentralafrika eindringlich schildert. Die Kunsthalle Faust zeigt „kurosafrica“ als Station einer Wanderausstellung durch Deutschland, USA und Lateinamerika.

Am Samstag, den 31. März, wird die Ausstellung um 18 Uhr eröffnet. Zur Begrüßung sprechen Heinz Balzer (Kulturbüro Hannover) und Harro Schmidt (Kunsthalle Faust). Die amerikanische Publizistin Kirsten Rian gibt eine Einführung.

Jeweils am Donnerstag, den 5., 12. und 26. April, zeigt die Kunsthalle Faust um 18 Uhr den mit dem Deutschen Filmpreis 2006 ausgezeichneten Dokumentarfilm “Lost Children” von Oliver Stoltz und Ali Samadi Ahadi.

Am Sonntag, den 22. April, findet in der Kunsthalle die Sonderveranstaltung „Afrikanisches Tagebuch“ statt, bei der der Fotograf Wolf Böwig mit mehreren Gästen in einem Podiumsgespräch über „europäisch-afrikanische Perspektiven“ diskutiert. Im Anschluss lädt eine „Afrikanische Tafel“ zum Buffet mit Kurzfilm und Live-Musik.

kurosafrica
Samstag, 31.3.07 bis Dienstag, 1.5.07
Vernissage: Samstag, 31.3.07, 18 Uhr
Öffnungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr, 1.Mai 14-18 Uhr
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